Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie
Terminvereinbarung für gesetzlich und privat versicherte Patienten
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Operationen bei Zenkerdivertikel
Patienten mit einem Zenkerdivertikel leiden unter Schluckstörungen mit Hochwürgen unverdauter Speisen und Globusgefühl. Das Überlaufen von Nahrung in die Speiseröhre (Aspiration) und Atemwegsinfektionen sind häufige assoziierte Probleme.
Therapie
Bei der klassischen chirurgischen Therapie des Zenkerdivertikels wird mittels eines Hautschnittes am Hals das Divertikel dargestellt und offen abgetragen. Zusätzlich erfolgt eine Durchtrennung des oberen Schließmuskels der Speiseröhre (Myotomie des M. crycopharyngeus), um ein Wiederauftreten der Erkrankung durch eine Drucksenkung im Bereich des defekten Schließmuskels zu verhindern.
Neben dem offenen operativen Verfahren gibt es neuere minimalinvasive Verfahren, die ohne sichtbaren Hautschnitt durchgeführt werden können. Sie werden transoral, also durch den Mund, durchgeführt. Das gemeinsame Prinzip dieser Verfahren ist eine Spaltung der Schwelle zwischen der oberen Speiseröhre und dem dorsal abgehenden Divertikel.
Dadurch, dass diese Grenzschicht mit dem darin befindlichen M. cricopharyngeus einfach durchtrennt wird, entleert sich der Inhalt des Divertikels frei in die Speiseröhre. Diese Schwellenspaltung kann entweder mittels Laser (Dohlmann und Mattson, 1960), Klammerschneideinstrument (Collard, 1993) oder Argon-Plasma-Koagulation (APC) durchgeführt werden.
Die ViDia Christliche Kliniken Karlsruhe bieten Patienten mit einem Zenkerdivertikel das gesamte Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten an. Bevorzugt wird von uns das minimalinvasive Stapler-Verfahren mittels Klammerschneideinstrument, da dies einen besonders wirksamen Schutz vor Nachblutungen und einer Mittelfellentzündung (Mediastinitis) darstellt.
Außerdem verfügt unsere leistungsstarke Endoskopie über das gesamte Spektrum der diagnostischen und interventionellen Möglichkeiten (Interdisziplinäre Endoskopie). Die Operation erfolgt in Vollnarkose.









