Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Leber- und Gallenwegchirurgie

Der häufigste Grund für Operationen an der Leber sind Absiedlungen (Metastasen) einer bösartigen Erkrankung. Aber auch lebereigene Tumoren (Leberkrebs) und Tumoren der in- oder außerhalb der Leber befindlichen Gallenwege können eine Teilentfernung der Leber notwendig machen.

Zur genauen Planung des Vorgehens ist eine präzise Diagnostik notwendig. Wir versuchen immer, möglichst viel Lebergewebe zu erhalten. Sollten dennoch größere Resektionen notwenig werden, kann durch bestimmte Verfahren der verbleibende Leberrest vergrößert werden. Dies führt zu einer Senkung der Komplikationsrate und einer Verbesserung der Rekonvaleszenz.

Wir bieten in unserer Klinik sämtliche Therapiemöglichkeiten bis hin zur zweizeitigen (in zwei Operationen durchgeführten) Leberresektion mit Pfortaderembolisation und dem sog. In-situ-Split-Verfahren (ALPPS) an. Hierdurch können auch größere Operationen bis hin zu erweiterten Resektionen bei Klatskin-Tumoren (bösartige Tumore an der Gallenwegsgabel) operiert werden.

Außerdem stehen auch kombinierte chirurgisch / interventionelle Verfahren (z.B. Mikrowellenablation; RFTA) zur Verfügung. Im Rahmen eines interdisziplinären Tumorboards wird für jeden Patienten ein nach dem aktuellen Stand der Wissenschaft individuelles Behandlungskonzept erstellt.

Minimalinvasive Leberchirurgie

Die minimalinvasive Leberchirurgie hat an den Vidia Kliniken Karlsruhe einen hohen Stellenwert. Eine der häufigsten Operationen bei gutartigen Lebererkrankungen ist die Entdeckelung von sog. dysontogenetischen Leberzysten.

Prof. Dr. Oliver Drognitz

Klinikdirektor
Südendstr. 32 · 76137 Karlsruhe
0721 8108-3642 0721 8108-3646
avg.drognitz[at]vidia-kliniken.de

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