Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie

Bauchwand- & Narbenbruch

Bauchwandbrüche entstehen durch eine Schwäche des Bindegewebes im Bereich der Bauchwand, durch welche sich baucheigenes Fettgewebe oder Baucheingeweide wie Dünn- oder Dickdarm vorwölben können. Narbenhernien entstehen im Bereich von Narben nach vorherigen Bauchoperationen.

Notwendigkeit einer Operation

Grundsätzlich sollten Bauchwand- und Narbenbrüche operiert werden, da sie Beschwerden verursachen, zu einer kosmetisch störenden Vorwölbung der Bauchwand führen und in seltenen Fällen zu gefährlichen Einklemmungserscheinungen von Baucheingeweiden führen können. Die Brüche nehmen im Laufe der Zeit praktisch immer an Größe zu. Eine Spontanheilung ist ausgeschlossen.

Operationsverfahren

Wir bieten Ihnen das gesamte Spektrum der chirurgischen Versorgung von Narben- und Bauchwandbrüchen an. Neben den konventionellen (sog. offenen) Verfahren, bei denen die Haut direkt über der Bruchstelle eröffnet wird, kommen auch minimalinvasive Verfahren zum Einsatz (sog. laparoskopische IPOM-Technik; Intraperitoneales Onlay-Mesh). Mit Hilfe dieser Verfahren können bei Patienten mit Bauchwandbrüchen ohne vorherige Operation kosmetisch störende Schnitte an der vorderen Bauchwand vermieden werden. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Grundsätzlich sollte ein weiches, flexibles Kunststoffnetz zur Verstärkung der Bauchwand eingelegt werden, um ein Wiederauftreten des Bruches (Rezidiv) zu verhindern. Wir verwenden grundsätzlich nur weiche, grobmaschige und leichtgewichtige Netze.

Terminvereinbarung

Wir beraten Sie gerne in unserer Spezialsprechstunde für Hermienchirurgie (Oberarzt Bernd Hufnagl) über das für Sie beste Operationsverfahren.

0721 8108-3548 für gesetzlich Versicherte

0721 8108-3642 für privat Versicherte

Prof. Dr. Oliver Drognitz

Klinikdirektor

Evgeni Anzupow

Bereichsleiter Hernienchirurgie

Bernd Hufnagl

Oberarzt Hernienchirurgie